Psychotherapie, Traumatherapie, Psychologische Beratung
Schutzmechanismen der Psyche
Nicht erst seit der Entdeckung der Spiegelneuronen ist die „Feinsinningkeit“ unserer gesamten Wahrnehmung und die Dimension von Aktion und Reaktion im zwischenmenschlichen Umgang bekannt. Ebenso erfährt das Zusammenwirken von seelisch-geistig-körperlichen Prozessen zunehmend Anerkennung in psychosomatischen Diagnosen, der Erforschung von Traumafolgestörungen, der Resilienzforschung und Kommunikation, vor allem auch in der Unterstützung gesundheitsfördernder und – erhaltender Maßnahmen bezüglich psychosozialer „Umwelt“-bedingungen in Erziehung, Schule und am Arbeitsplatz.
Unsere Psyche wird erklärt mit Instanzen wie Persönlichkeit, Bewusstheit, Identität, Selbstbwusstsein, Intuition, der Fähigkeit zu lieben, zu hassen, zu fühlen… Ebenso wie dem Unterbewusstsein nächtliche Träume, triebhafte Bedürfnisbefriedigung und abwehrende Verdrängung oder Projektion zugeschrieben werden.
So wie die Psyche den Menschen zu persönlichem Wachstum und sozialer Verbundenheit befähigt, so kann sie unter hemmenden, belastenden, einschneidenden Lebensumständen Strategien entwickeln, die ähnlich der körperlichen Immunabwehr die Integrität des Menschen sichern sollen. Dennoch können Krankheit, persönliche Verlusterfahrungen oder Konflikte, einmalige oder dauerhafte traumatische Erlebnisse, die innere Stabilität und Bewältigungsfähigkeit von Grund auf erschüttern.
Psychotherapie setzt dort an, wo die psychischen Schutz- und Bewältigungsmechanismen erschöpft und überfordert sind; sie greift vorhandene Ressourcen und Stärken auf und hilft belastende Erlebnisse zu verarbeiten und zu integrieren. Psychotherapie lehrt Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und dient der Ich-Stabilisierung, Entfaltung der Persönlichkeit und Förderung von Autonomie.
Psychotherapeutische Behandlungsschwerpunkte dieser Praxis sind:
Traumafolgestörungen (durch sexualisierte Gewalt, Verlusterfahrungen, Unfallgeschehen, Krankheit…), Suizidalität, Ängste / Phobien, Depressionen, Burnout-Syndrom, Trauer, Selbstunsicherheit, familiäre und Partnerschaftskonfklikte, Krisenbewältigung, psychosomatische Erkrankungen und Kommunikationsstörungen.
Neben Psychotherapie besteht die Möglichkeit einer ein- oder mehrmaligen psychologischen Beratung.
Zudem ist die parallele Unterstützung des therapeutischen Prozesses durch Homöopathie in vielen Fällen sinnvoll.
